Kommunikation und Dialog

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Illustration: Carina Crenshaw

In der dritten Woche vom 31. März bis 7. April geht es um Kommunikation und Dialog. Es geht um die Verschiedenheit im Kommunikationsprozess sichtbar zu machen, Verschiedenheit als positive Kraft zu wahrzunehmen und zu zelebrieren; Dialog als Methode zu nutzen und manchmal auch unbequemes, aber Wichtiges im Gespräch aufkommen zu lassen.
 

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Leah Carola Czollek, Sozialpädagogin, Leiterin und Mitbegründerin des Instituts »Social Justice und Radical Diversity«. Sie hat Rechtswissenschaften und Soziale Arbeit studiert, ist Mediatorin, Supervisorin, freiberufliche Trainerin und Dozentin an verschiedenen Hochschulen (insbesondere Soziale Arbeit, u. a. an der Fachhochschule Potsdam). Sie entwickelte das Diskriminierungskritische Bildungskonzeptes „Social Justice und Diversity“ mit und ist Ausbildnerin für diesen Trainingsansatz. Im Zuge dessen konzipierte sie gemeinsam mit Gudrun Perko das Konzept der »Diskriminierungskritischen Sozialen Arbeit« und der »Diskriminierungskritischen Beratung«. Lehr-, Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Social Justice, Diversity, Gender/ Queer, Interkulturalität, Interkulturelle Mediation, Dialog, diskriminierungskritische Soziale Arbeit und Beratung in der Sozialen Arbeit.

Gudrun Perko ist Philosophin, Mediatorin & Mitbegründerin des Instituts Social Justice & Radical Diversity. An der Fachhochschule Potsdam ist Gudrun Perko Professorin für Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Gender, Diversity und Mediation (Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften). Sie studierte Philosophie und Soziale Arbeit in Wien und ist seit 2001 Trainerin und seit 2004 Ausbilderin für diesen Trainingsansatz. Gemeinsam mit Leah Carola Czollek entwickelte sie das Konzept der "Diskriminierungskritischen Sozialen Arbeit". Lehr-, Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Sozialphilosophie, Politische Philosophie, Sozialwissenschaften, Ethik, Gender/Queer, Diversity, Social Justice, Mediation, Diskriminierungskritische Soziale Arbeit. 2019 Veröffentlichung der vollständig überarbeiteten Neuauflage des Praxishandbuchs zum Trainingskonzept. 2020 Veröffentlichung einer Monographie zu Veränderungs- und Handlungsmöglichkeiten gegen Strukturelle Diskriminierung.
Nähere Informationen hier.

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LIVE INTERVIEW mit Dr. Michaela Dudley: Antirassistische Netzwerke intersektional und feministisch gestalten

Dr. Michaela Dudley, eine Berliner trans* Frau mit afroamerikanischen Wurzeln, ist eine „Frau ohne Menstruationshintergrund, aber mit Herzblut, in der Regel“. So lautet ihr Signatur-Lied, und so kennen die Leser*innen sie als wortgewandte taz-Kolumnistin. Sie ist Autorin des Februar 2022 erschienenen Buches RACE RELATIONS: ESSAYS ÜBER RASSISMUS. Eben jene historisch fundierte Einführung reüssiert als lyrischer Leitfaden zum Antirassismus.

Am 04. April 2022 sprachen wir mit der „Diva in Diversity“ über antirassistische Netzwerkarbeit und wieso diese immer intersektional und feministisch gedacht werden muss und wie wir sie tatsächlich so gestalten können. 

Moderation: Türkân Deniz-Roggenbuck

Mehr über das Buch 

MAHLOQUET als Methode im Social Justice und Diversity Training

Institut für Social Justice & Radical Diversity

Die Mahloquet (dialogisches Streitgespräch) gilt im Social Justice und Diversity Training als grundlegende Methode: als ethisch-dialogische Haltung und als dialogische Gesprächsform, die gleichberechtigte Perspektivenvielfalt ermöglichen kann. Ihren normativen Referenzrahmen bilden die UN-Menschenrechtscharta und die Gewaltfreiheit.
 
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WORKSHOP in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung „Impulse für mein Netzwerk vor Ort: Schwieriges Besprechen und Positionsbildung“



Wann:
 06. April 2022 von 12:00 – 15:00 Uhr
Wo: Zoom Meeting (Link wird nach Anmeldung geschickt)
Anmeldung

Es ist eine verbreitete Erfahrung, dass sich Aushandlungs- und Positionierungsprozesse in Netzwerken schwierig gestalten. Die liegt zum einen an der Vielfältigkeit ihrer Mitstreitenden und deren Motivationen zur Mitwirkung, genauso an knappen Zeitbudgets und an Dynamiken der Netzwerkstruktur als solche. Zudem prägen die spezifischen Gegebenheiten eines konkreten Netzwerk-Kontextes die Situation entscheidend mit. Dazu zählen Beziehungsmuster zwischen den Akteur*innen, deren Einfluss und Macht im Netzwerk, Konfliktlagen jeglicher Art sowie gemeinsame Erfahrungen und momentane Stimmungslagen.

So schwierig es scheint, Netzwerke gezielt zu steuern, so vieles kann dennoch unternommen werden, die Wahrscheinlichkeit für beabsichtigte Entwicklungen im Netzwerk zu erhöhen.

Bei diesem Workshop gehen wir zunächst den jeweiligen Spezifiken der Netzwerke vor Ort auf den Grund. In einem zweiten Schritt werden Modelle und Tools vorgestellt, die ein Besprechen schwieriger Thematiken und eine Positionsbildung unterstützen und ermöglichen können. Im Anschluss wird es Zeit geben, passende Inspirationen auf das eigene Netzwerk zu übertragen und konkrete Handlungsmöglichkeiten ableiten.

Workshopleitung:
Ronald Höhner, Prozessbegleiter, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Rebecca Gotthilf, InKuvator-Team, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Interview mit Jamie Schearer-Udeh: Netzwerke intersektional und feministisch gestalten

geführt von Türkan Deniz-Roggenbuck

Jamie Schearer-Udeh (sie/ihr) arbeitet als freie Trainerin und Beraterin zu den Themen Rassismus- und Machtkritik und Intersektionalität. Sie ist mehrfache Co-Gründerin von selbstorganisierten Initiativen für Menschen of Color in Deutschland und Europa. Ihre politische Arbeit begann sie 2011 bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD). 2014 ist sie Mitbegründerin des Europäischen Netzwerk Menschen afrikanischer Herkunft  - ENPAD, welches selbstorganisiert Schwarze Gruppen aus Europa zusammengebracht hat. 2018 hat sie das Leadership Programm Working On Our Power - WOOP für nicht-binäre Personen, trans* und cis Frauen of Color in Europa mit ins Leben gerufen. Im Rahmen ihrer Arbeit hat sie begonnen Räume für Austausch und Lernen zu schaffe rund um die Themen Anti-Rassismus, Intersektionalität und Empowerment von marginalisierten Gruppen. Sie begleitet, coacht und unterstützt Organisationen, Einzelpersonen und Trainer:innen auf ihrem Weg machtkritischer zu arbeiten.

Portrait von Zühre Özdemir-Hohn aus Nürnberg

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Zühre Özdemir-Hohn. Illustration von Carina Crenshaw

Zühre Özdemir-Hohn ist Pädagogin (Master) und ist ehrenamtlich als Geschäftsführerin für MOiN e.V. tätig. Neben ihren haupt- und ehrenamtlichen Arbeiten ist sie sehr aktiv in der Alevitischen Gemeinde Nürnberg und bemüht sich als leidenschaftliche Netzwerkerin um den innergesellschaftlichen Dialog.

Das Portrait lesen

Kernbotschaft der dritten Woche

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